DIE WEISHEIT DER GRUPPE NUTZEN ODER DAS GANZE IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER TEILE

Ein Runder Tische ist kein Zaubertrick, sondern eine Methode, die es ermöglicht, gemeinsam mehr zu erreichen.

Wir bezeichnen als Runden Tisch eine Methode, mit der die Herausforderungen unserer globalisierten Gesellschaft, die mit „linearen“ Verfahren nicht mehr erfolgreich bearbeitbar sind, kooperativ bearbeitet werden. An einem Runden Tisch nehmen Bürger/innen, Expert/innen sowie Verantwortungsträger (z.B. Kommune) aus unterschiedlichen Bereichen teil. Sie bringen durch ihr Engagement Zeit, Ideen und/oder Geld für das Gemeinwohl ein. Mit diesem Ansatz können Lösungen für die Bürgergesellschaft erarbeitet, aber auch innovative Projektideen generiert, auf Bewährtem aufgebaut werden.

Die Spielregeln des Runden Tisches sind klar: Alle sind gleich, alle bringen ihre Ressourcen ein und nicht ihre vorgefertigten Ergebnisse, alle arbeiten an der gemeinsamen Lösung. Ein solches Vorgehen ist neu und muss auf Plattformen der Bürgergesellschaft gelernt werden. Runde Tische stellen Themen und Ziele in den Mittelpunkt und binden alle Beteiligten in die gemeinsame Lösung ein.

Durchsetzen kann sich diese Kommunikationsarchitektur nur dann, wenn genügend Menschen erfahren haben, dass im gegenseitigen Vertrauen wirklich tragfähige Lösungen entstehen und sich der Zeitaufwand und die Anstrengungen gelohnt haben.

Die Runden Tische lassen sich in vielen Bereichen anwenden. Im Moment begleiten wir mit unserem Knowhow die Weiterentwicklung der Initiative Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und entwickeln das Konzept insgesamt weiter. Ziel ist, dieses schliesslich der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.